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Urs Bamert
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Was springt denn da im Bächlein...? Schuberts Forellenquintett und Achrons Kindersuite "Halef der Wasserverkäufer"

 

Samstag, 27. April, 20 Uhr, Schwyz, i de Fabrik, Laubstr. 4 (ex Eichhorn, Mehrzweckraum Tschalun)
Sonntag, 28. April, 17.15 Uhr, Einsiedeln, Grosser Saal des Klosters


- Joseph Achron: Kindersuite "Halef der Wasserverkäufer" für Streichquartett, Klarinette und Klavier (1925)

- Franz Schubert: Das berühmte FORELLENQUINTETT  op. posthum 114 D 667 (1819)

Donat Nussbaumer & Meinrad Küchler, Violine, Lorenz Küchler, Viola, Severin Suter, Violoncello, Beat Küchler, Kontrabass, Urs Bamert, Klarinette, Eleonora Em, Klavier


Das professionelle Schwyzer Kammermusik-Ensemble "Accento musicale" hat sich seit 2003 der Pflege und Verbreitung der "klassischen" Kammermusik verschrieben. Mit über 70 verschiedenen Programmen und über 100 Konzerten bereichert "Accento" seither das Musikleben im Kanton Schwyz und am Oberen Zürichsee, mit einem immensen Reichtum an Kontrasten und Farben, mit Frische und musikantischem Elan, Spannung und Expressivität!

Im neuesten Programm geht es ums Thema "Wasser": Schuberts berühmtes "Forellen"-Quintett, seit bald 200 Jahren weltweit beliebt, liegt da natürlich auf der Hand, und stand schon lange auf der Wunschliste des Ensembles.

Dazu kommt eine wunderschöne Kindersuite des jüdischen, litauisch-aermikanischen Komponisten und Geigers Joseph Achron (1886-1943). Er war wohl der bedeutendste Musiker, der die Ideen der Petersburger Gesellschaft für neue jüdische Volksmusik in die USA trug, jedenfalls war er der einflussreichste. Er war 1925 nach New York gekommen und prägte das Musiklebens in der bedeutendsten Synagoge der Stadt. Später ging er nach Hollywood, spielte dort in Studioorchestern, und komponierte 2 weitere Violinkonzerte, viel Kammermusik und viel Schauspiel-Musik. Sein Bruder Isidor war Pianist und begleitet während 10 Jahren den berühmten Geiger Jascha Heifetz.

 

Die "Kindersuite" besteht aus 20 Miniaturen, die auf dem sogenannten "Trop" (alter melismatischer Gesang beim Lesen der Thora in der Synagoge) beruht. Der deutsche Hörspiel-Autor Eckardt zur Nieden schrieb dazu später einen neues Text mit Titel "Halef der Wasserverkäufer".

 

Eintritt frei, Kollekte zur Deckung der hohen Unkosten